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Superfails und Reisetipps für NYC

„Trina, die Sonne scheint. Endlich können wir unsere Kleider anziehen!!“

 

Größter. Fehler. EVER.

An den ersten Tagen, die wir in New York verbrachten, war das Wetter leider nicht ganz so gut wie erhofft. Als uns am dritten Tag die Sonnenstrahlen aus dem Schlaf kitzelten, platzten wir fast vor Euphorie. Gott sei Dank hatten wir ja auch ein paar schöne Kleider eingepackt. Typ gestylt und sommerlich gekleidet machten wir uns dann auf den Weg zur Liberty Island. Obwohl es keiner von uns wirklich zugeben wollte, wussten wir beide schon nach ca. 10 Minuten, was das für eine unglaublich dumme Idee gewesen war. Gott sei Dank haben wir ja nicht den ganzen Nachmittag im Freien verbracht (zur Erinnerung: die Freiheitsstatue steht draußen) und GOTT SEI DANK mussten wir nicht gefühlt 3 Jahre auf das Schiff warten. Uns war wirklich so arschkalt, dass wir uns zurück in Manhattan sofort im ersten Geschäft – American Eagle sei Dank – eine Hose gekauft haben.

Fazit: Lasst euch in New York vom Sonnenschein ja nicht täuschen … Oft ist es an schönen, klaren Tagen recht kalt, da keine Wolkenschicht die Wärme in der Stadt hält. Wir mussten das leider auf die harte Tour lernen…

kalt2

 


 

„Komm schnell, die U-Bahn ist schon da. Das ist sicher unsere!“

 

Ups, da ist New York City wohl doch nicht mit dem ländlichen Vorarlberg zu vergleichen. Ihr werdet es echt nicht glauben, wie oft wir uns verfahren haben oder uns in der Metrostation verlaufen haben. Ja, und das obwohl Walli einen richtig guten Orientierungssinn hat – Leute, ich wäre ohne sie einfach so abartig verloren gewesen. Einst wollten wir mit der Metro heimfahren, haben in der U-Bahn aber plötzlich bemerkt, dass wir keine der folgenden Stationen kennen. Zur Sicherheit sind war dann ausgestiegen, haben die U-Bahn-Station verlassen und da haben wir’s auch schon gesehen – Manhattans Skyline gaaaaanz weit hinten am Horizont. Genau, so schnell landet man dann auch mal aus Versehen in Long Island. Wir haben es sogar geschafft, nach der Fashionweek am Abend 3 Mal in die falsche U-bahn einzusteigen. Was war los mit uns?

Fazit: Ich bin mir relativ sicher, dass jeder in New York schon einmal mit der falschen U-Bahn gefahren ist, da das Metrosystem einfach unfassbar komplex ist (wenn man sich damit auseinandersetzt aber sehr logisch und übersichtlich). Also besser zwei Mal nachschauen, ob man richtig ist.

ubahn

 


„Eine Kugel dough ist für uns zwei doch viel zu wenig“

 

Uns wurde ein Shop namens „do“ in New York City empfohlen. Dort gibt es zig verschiedene rohe Cookies-Teig Sorten zum selber in einem Becher zusammenstellen (funktioniert ähnlich wie in einer Eisdiele). Walli und ich dachten uns eben: „Das ist sicher wie Eis, zwei Kugeln so zwischendurch ist locker drin!“. Wir haben uns einfach so (!) geirrt. Das Zeug schmeckt richtig göttlich. Jeder, der richtig süße Sachen mag, wird ein Fan sein. Aber wir waren echt nach einer Kugel schon sooooooooo übersatt.

Fazit: Eine Kugel reicht definitiv auch für 3 Personen.

do

 


 

„Der Wetterbericht hört sich echt vertrauenswürdig an!“

 

Ja, das ist auch so ein Thema. Aus irgendeinem Grund kann es in New York an einem einzigen Tag schneien, winden, regnen, Sonnenschein haben, stürmen und was sonst noch so möglich ist. An einem Tag, der morgens wettermäßig eigentlich recht vielversprechend aussah, hat es auf einmal so stark angefangen zu regnen. Echt Leute, das war einfach so abnormal. Obwohl wir sofort ins macy’s geflüchtet sind, war echt nichts mehr zu retten. Meine Turnschuhe waren sooooooo durchnässt, aufgeweicht, quasi nicht mehr existent. Ich hatte am Abend hunderttausend Blasen, mein Fuß war eigentlich eine einzige Blase. Vom Gestank der Schuhe fange ich am besten gar nicht an…

Fazit: Der Layering-Look ist in New York keinesfalls eine schlechte Idee. Seid am besten wirklich für jedes Wetter gewappnet. Spontanität ist definitiv gefragt!

wetter2

 


 

„30 Minuten reichen völlig, um zur Location XY zu kommen!“

 

Ich weiß echt nicht, wie wir das immer hinbekommen haben. Einfach jedes Mal, wenn wir zu einer bestimmten Uhrzeit irgendwo sein mussten, hatten wir Stress. Egal ob wir zur Fashionweek gingen, zum Musical oder sonst wo hin und egal, ob wir 10 Minuten oder 30 Minuten Puffer einplant hatten, wir mussten einfach jedes Mal rennen. Liebe Grüße sende ich an dieser Stelle an den netten Jungen, den ich beinahe umgerannt habe. Man unterschätzt die Distanzen in New York einfach extremst. Erstens gibts da die typischen Öffis-Probleme (mit dem Auto muss man nämlich kurzfristig echt nirgendwo hin wollen). Man muss auf die Metro warten, muss einige Stationen fahren und kommt dann auch noch mit Verspätung an. Zweitens ziehen sich auch die Gehstrecken extreeeemst. Man steht halt wirklich immer und überall an jeder Ampel (und die findet man ca. alle 100 Meter). Ich kann es jetzt echt so gut nachvollziehen, dass sich in New York kein Mensch an die Ampelregelung hält. Da wäre man Jahre unterwegs.

Fazit: Plant in New York echt mehr als genug Zeit ein, wenn ihr einen Termin habt. Am besten nehmt ihr euch ein Uber. Da sieht man ganz genau, wie lang man ca. braucht und kann dies dementsprechend planen und buchen. So haben wir es dann nach anfänglichen Schwierigkeiten doch noch geschafft, nicht jeden Termin zu verpassen.

 


„Ziehen wir heute doch die schönen hohen Schuhe an, die wir gekauft haben!“

 

Walli und ich haben uns am ersten Tag richtig, richtig schöne schwarze Overknees gekauft. Natürlich mussten wir die dann auch gleich mal schick ausführen. Nun kann ich euch eines sagen: Wenn ihr schick ausgeht oder auf eine Veranstaltung geht, seid ihr in New York mit hohen Schuhen nie fehl am Platz (sieht hier auf dem Land ein bisschen anders aus…) aber bitte lasst die Finger davon, wenn ihr einen Stadtbummel macht – vor allem von so unbequemen Dingern wie diesen Overknees. Ich bin auf diese brillante Idee gekommen und habe es bitter bereut. Nach drei Stunden auf diesen Hacken hat es sich dann doch fast so angefühlt, als hätte ich mir beinahe jeden Fußknochen gebrochen.

Fazit: Wenn ihr in New York unterwegs seid, zieht auf jeden Fall bequeme Schuhe an. In dieser Stadt legt man einfach so viele Strecken zu Fuß zurück. Wir sind pro Tag ca. 15-20 Kilometer gelaufen. Bequeme Schuhe erleichtern das Leben da wirklich erheblich.

overknees3

 

 

10 Kommentare

  1. MirliMe sagt

    Ach ihr 2 seid einfach genial, ich musste gerade so lachen – ein etwas anderer NY Beitrag, aber supergenial. NY ist einfach eine tolle Stadt, aber hat eben auch ihre Tücken. Vor allem das IMMMER zu jedem Termin zu spät kommen und stressen müssen kenne ich, Manhattan ist eigentlich so klein, aber trotzdem braucht man ewig von einem zum anderen Punkt. Vielen Dank für den etwas anderen Einblick in euren NY Trip, alles alles Liebe, x S.Mirli
    http:///www.mirlime.com

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  2. Was für ein cooler Post, ihr Beiden! Haha, da ist euch ja so einiges passiert im NY Urlaub, ich musste das eine oder andere mal lachen. Das mit den Schuhen kenn ich und ist auf Citytrips meistens wirklich keine gute Idee ;p Und so einen Becher Cookie Dough fänd ich herrlich, ich liebe sowas 😀

    Liebst, Sarah-Allegra
    http://www.fashionequalsscience.com/

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  3. Mal ein NYC post der ganz anderen Art und ser unterhaltsam zu lesen.
    Danke für all Deine hilfreichen Tipps.
    Der Do shop hört sich ja nach einem Muss in New York an, leeeecker.
    Hab einen wundervollen Abend ❤
    Liebste Grüße,
    Sassi

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  4. Was für ein genialer Beitrag über so eine wundervolle Stadt! Da stellt sich gleich das Fernweh ein – NYC ruft; da muss ich unbedingt noch einmal hin. Ich bin normalerweise sehr organisiert und habe den Weg auch in einer fremden Stadt im Griff, aber in New York habe ich es geschafft, mit der Metro die falsche Richtung anzusteuern. Als mir keine der Stationen mehr geläufig war, war es höchste Zeit, die Metro zu verlassen und mich neu zu orientieren.
    Ich wünsche euch einen wunderbaren Abend und alles, alles Liebe

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