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about tea and stressful days

Viele von euch wissen ja, dass ich ein eher stressiges Studium habe und mir dieses manchmal echt zu schaffen macht, wenn ich wieder einmal versuche, Familie, Beziehung, Freunde, Freizeit, Hobbies, Sport und und und unter einen Hut zu bekommen. (An dieser Stelle einmal SORRY und DANKE an all diejenigen, bei denen ich mich regelmäßig ausheule haha :D) Ich habe in den letzten Wochen einige Male Beiträge von BloggerkollegInnen, aber auch in Zeitschriften gelesen, wie man mit Stress umgeht und diesen, soweit es geht, vermeidet. Leider habe ich einige wenige Male von Medikamenten oder Präparaten gelesen, die einem helfen sollen, Stress zu ertragen. Ich bin bestimmt kein Verschwörer von Medikamenten und möchte auch keinem hier einen Moralvortrag halten, aber ich frage mich, ob es wirklich nötig ist, für ein Problem wie dieses, Medikamente heranzuziehen. Viele unserer Professoren, aber auch Hausärzte, mit denen ich gesprochen haben, nennen die Übersättigung unserer Gesellschaft mit Medikamenten als echtes Problem, denn viele Präparate verfehlen nicht nur ihre Aufgabe – nämlich Symptome und Krankheiten zu beseitigen oder zu bessern – sondern rufen auch eine Reihe von neuen Problemen erst hervor. Oft wäre es ganz leicht, Krankheiten zu vermeiden. Sport, gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf, genügend Trinken und vieles mehr. Ja, ich weiß, das ist die alte bekannte Leier, die wahrscheinlich jeder von uns schon zu Genüge gehört hat und dennoch lösen diese Faktoren immer noch so viele unserer Krankheiten aus. Ich muss mich hier bestimmt nicht ausnehmen, denn ich sitze oft genug lieber zu Hause faul auf der Couch rum oder bin mit Freunden unterwegs, als eine Runde laufen zu gehen. Oder vergesse vor lauter Lernen, dass ich mir auch einmal ein, zwei Stunden Zeit für mich und meinen Körper nehme. Und da wären wir wieder zurück beim anfänglichen Thema: Stress.

Aber warum ist es eigentlich so wichtig, Stress zu vermeiden? Zu allererst ist Stress für unsere Psyche der pure Horror. Wer kennt es nicht, dass er extrem gereizt oder depressiv wird, weil man Tag aus Tag ein von einem Ort zum anderen springt und egal wie sehr man es versucht, am Abend immer wieder zur gleichen Erkenntnis kommt: der Tag hat leider nur 24 Stunden. Aber auch für unser Immunsystem ist Stress absolut schlecht. Wie Studien zeigen, kommt es in unserem Körper durch dauerhaften Stress zu einer Verschiebung des Gleichgewichts im Immunsystem: der Körper wird sehr viel anfälliger für virale Infektionen, Gewebsschädigung und auch für die Entwicklung von Krebsarten. Außerdem entwickelt er Allergien und hat eine gestörte Wundheilung. All dies ist für mich ein eindeutiger Grund, mit ein paar Tipps und Tricks mein Leben etwas zu „entschleunigen“ und mein Stresslevel etwas herunterzuschrauben. 🙂 Ich möchte euch hier ein paar meiner Strategien näher bringen:

 


 

Stress vermeiden.

Ich weiß, das klingt sooo viel leichter, als es ist. Oft geht das einfach nicht. Aber manchmal wäre es vielleicht klüger einmal NEIN zu sagen oder Arbeiten abzugeben. Jeder, der mich kennt weiß, dass ich mir bei diesen beiden Punkten extrem schwer tu, sie umzusetzen. Aber das bedeutet ja für mich, dass hier noch viel Potential ist, mich zu verbessern. Manchmal ist es eben einfach besser, sich auf 2 oder 3 Themen zu konzentrieren und nicht zu versuchen, die ganze Welt an einem Tag zu retten.

 

Jin Shin Jyutsu

Meine Mama hat mir zu meinem letzten Geburtstag ein Jin Shin Jyutsu Buch geschenkt, da ich schon Jahre an Migräne leide und sie ein totaler Fan von dieser japanischen Harmonisierungskunst (danke Wikipedia für diese tolle Beschreibung hahaha :D) ist. Vor allem wenn ich Stress habe, bekomme ich oft Migräne und ich muss ehrlich zugeben, dass mir 10 Minuten Jin Shin Jyutsu am Morgen oder vor dem Schlafen extrem gut tun. Man kommt einfach mal total runter, ist zutiefst entspannt und startet perfekt in den Tag oder schläft wie ein Baby. Wer sich jetzt fragt, was Jin Shin Jyutsu ist und sich kein Buch kaufen will: es handelt sich dabei um eine Methode, die mit verschiedenen Energieschlössern im Körper arbeitet (lacht mich jetzt nicht aus, es funktioniert wirklich :D). Dabei wird viel mit dem Halten der Finger gearbeitet. Ich mache eigentlich immer meine 8 Fingerübungen und für diese brauche ich circa 10 Minuten.

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Tagesplan erstellen

Wichtig ist es vor allem für mich, mir einen groben Plan zu erstellen. Vor allem wenn ich viel Stoff zu lernen habe und weiß, dass ich die nächsten 6-7 Wochen nichts anderes mehr machen werde, als in der Bibliothek zu sitzen und zu lernen, ist es wichtig, mir einen Überblick zu verschaffen und mir meinen Stoff einzuteilen. Ich merke vor allem dann, wie wichtig es mir ist, wenn ich es nicht mache und 3 Wochen vor der Prüfung auf einmal Panik schiebe, weil ich das Gefühl habe, ich komme nicht voran und immer nur den Berg vor mir sehe, der anscheinend nicht kleiner wird. Wenn ich mir jedoch einen Plan zurecht gelegt habe, weiß ich immer, solange ich diesen grob einhalte, schaffe ich alles. Dadurch bin ich dann auch viel aufnahmefähiger und produktiver, weil ich nicht während der ersten Aufgabe gedanklich schon bei der 4. bin. Wichtig ist dabei natürlich auch, früh genug anzufangen und nicht unrealistisch zu planen, sonst frustriert man sich nur zusätzlich selbst.

 

Freizeit einplanen und sich auch mal einen day off gönnen

Dies habe ich oben schon kurz angesprochen: Pausen sind das Wichtigste um erfolgreich zu sein. Jeder braucht auch einen kleinen Ausgleich zum stressigen Alltag. Egal, wie voll der Terminkalender ist, es sollte immer noch Zeit für ein paar Dinge sein, die einem Spaß machen. Sei es nun eine kleine Wandertour, wenn das Wetter perfekt ist, oder ein gutes Buch zu lesen oder seine Lieblingsserie weiter zu schauen. Für mich ist das meine Yoga-Session am Donnerstag Morgen um 7:30 mit einer meiner besten Freundinnen und das anschließende Frühstück. Dies genieße ich immer in vollen Zügen. Egal, wie viel wir zu tun haben, dafür haben wir immer Zeit und das sollte auch so bleiben.

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Tee

Klingt so banal und einfach, aber ich finde, es gibt oft nichts besseres als einen guten Tee, um am Abend gut einzuschlafen oder am Morgen gut in den Tag zu starten. Wenn ich Stress habe, finde ich es oft schwer, am Abend meinen Kopf abzuschalten und einzuschlafen. Mittlerweile habe ich aber mein alltägliches Abendritual gefunden, das ich wichtig finde, um am Abend runterzukommen und einzuschlafen. Für mich ist das definitiv ein feiner Tee mit Honig, ein Telefonat mit meinem Freund oder ein Gespräch mit meiner Mitbewohnerin und meine Jin Shin Yiutsu Übungen.

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4 Kommentare

  1. Das mit dem Stress ist ja gerade zu dieser Jahreszeit so eine Sache. Gefühl läuft für alle der Countdown und mit Jahresende müssen noch zig Dinge erledigt werden… wobei viele dieser Sachen (sieht man mal von irgendwelchen wirklichen Fristen oder einen Klausurenphase ab) ja auch gar nicht sein müssten und man sich echt einfach mal nur hinsetzten und drüber nachdenken muss, wo man sich den Stress da jetzt selbst macht…
    Nur beim Thema Tee kann ich dir nicht zustimmen. Den mag ich nämlich gar nicht gern und verbinde ihn einfach nur im Kranksein. 😉

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