Travel-Diary: Dublin

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Wie vielleicht manche von euch wissen, war dies nun mein zweiter Irlandbesuch. Das zweite Mal der Flughafen Dublin, das zweite Mal unglaublich nette Menschen, das zweite Mal gutes und sättigendes Essen und vor allem, das zweite Mal eine Woche unter der Regendusche. 

Doch obwohl ich nun schon das zweite Mal in Irland war, durfte ich dieses Land von einer ganz anderen Seite kennenlernen. 

Im Gegensatz zum Irlandbesuch an die wunderschöne Westküste vor 3 Jahren, ging es diesmal ausschließlich nach Dublin, in die Hauptstadt. Bis dahin kannte ich von Dublin nur das Flughafengelände und die unfassbar bequeme Couch der Autovermieter-Zentrale. Und auch diesen komischen Riesenspitz mitten in der Stadt schlug mir Google schon einmal als passendes Suchergebnis vor. Somit waren meine Erwartungen nicht ganz so weit oben, irgendwo zwischen den Flugzeugen… „Ist eben so ein kleines Kaff im Norden, wo es sowieso immer nur regnet …“ – ja, das dachte ich mir. Wurde dann aber vom Gegenteil überzeugt. 

Aus dem Flugzeug ausgestiegen, bemerkten wir überraschenderweise, dass es leicht nieselte (Ha… Untertreibung des Jahrhunderts!). Alle waren total enttäuscht, doch mir gefiel es irgendwie. Auch die Vororte, durch die unser Flughafenbus fuhr, konnten nicht alle von uns auf Anhieb überzeugen. Die Wohnhäuser sehen alle ganz genau gleich aus und die Pizzabuden und Co. rufen von ganz weit her „Salmonellengefahr“ – wie Walli und ich dies so schön nennen. Trotzdem war ich begeistert, als stünde ich vor dem Weihnachtsbaum. 

Es gibt viele Menschen, die Dublin beziehungsweise Irland überhaupt gar nicht mögen. Doch ich liebe es. Natürlich bevorzuge ich Österreich als meinen festen Wohnsitz, doch für eine Woche Urlaub würde ich immer wieder nach Irland zurückkehren. Mir gefiel das Wetter, dass es regnet auch wenn keine einzige Wolke am Himmel zu sehen ist, mir gefielen die Häuser, die sich nur durch die Türfarbe unterscheiden, ich genoss es, an den ganzen „Salmonellengefahren“-Imbissbuden, den unzähligen Pubs, vor denen sich morgens immer 10000 Bierfässer stapeln und den kleinen aber auch größeren Geschäften in der Innenstadt vorbeizuschlendern (von den Shoppingmöglichkeiten war ich nämlich wirklich total überrascht!). Natürlich gefielen mir auch die 1000 „Pizzamenü für 5 Euro“ Angebote, genauso wie die unzähligen Graffiti-Kunstwerke entlang der nassen Straßen. 

Ich bin einfach ein alter Irland-Fan und kann diese Reisedestination jedem, der auf mittelgroße  Städte mit vielen grünen Flächen, vielen Sehenswürdigkeiten, eine wunderschöne Landschaft außerhalb, unglaublich freundliche Menschen und einen tollen nordländischen Flair steht, nur wärmstens ans Herz legen. Von etwas Schmutz, Obdachlosen und mehr oder weniger starken Regenschauern sollte man sich jedoch nicht abschrecken lassen. „Aber wir sind ja nicht aus Zucker“, wie meine Oma immer zu sagen pflegt. 


Like some of you may know this wasn’t my first trip to wonderful Ireland. Even though this was the second time for me I had the chance to get to know this country from an absolutely different side. 

In contrast to our trip to the west coast 3 years ago, I spent the whole week in Dublin this time. Until April the only thing I knew in Dublin was the reaaaally comfortable couch of the car rental and the airport. And I think that I’ve seen this huge building in the middle of the city – the Spire like I got to know later – on Google maps somewhen… But besides that there was absolutely nothing in my mind when I was thinking of Dublin. And I wasn’t expecting that much either. 

Getting out of the plane the first thing I recognised was – surpriseee – the rain falling on my head. Everyone was really disappointed but I liked it somehow. Of course I do prefer Austria as the country I want to spend the rest of my life at but I would ALWAYS return to Ireland for a short trip. I love this country! I love the weather, I love the fact that it rains even though you can’t even see a tiny cloud in the sky. 

There are a lot of people who don’t like Dublin or Ireland in general, but I’m really into it. I really enjoy all the beautiful small houses with their colourful doors (which isthe only thing that makes them look different from the others), I love the uncountable pubs with their 10000 barrels in front of the door and the small shops in the city. 

I can only recommend Ireland with its charm and all the lovely people who are living there. So, if you are into old cities, sightseeing, beautiful landscape and supernice people: grab your suitcase, take the next plane and explore this beautiful country as well. 


 

 

die wunderschöne Innenstadt von Dublin ||  Dublin downtown

 

St. Patrick’s Cathedral 

 

das ganz bekannte Wahrzeichen von Dublin – der riesengroße Spitz, bekannt als „Spire“ 

 

National Botanic Gardens of Ireland in Dublin 

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Trinity College und Kilmainham

 

die ganz bekannte „Temple Bar“ und „Palace Bar“ im Herzen der Dubliner Altstadt 

 

die atemberaubende Halbinsel Howth Head, etwas östlich von Dublin 

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