Fernweh

Schon als meine Schwester und ich noch ca. 5 bzw. 9 Jahre als waren, setzten wir uns regelmäßig in Mamas und Papas Auto und taten so, als würden wir mit dem Auto weit weg in den Urlaub fahren.
Unser Papa erzählte uns auch immer unzählige Geschichten über seine Reisen der ganzen Welt und von den abgefahrenen Erlebnissen verbunden damit.

Das Reisen an sich waren Walli und ich schon von unserer Kindheit sehr gewohnt, da unsere Oma ca. 6 Stunden Autofahrt entfernt wohnt. Das heißt, das Koffer packen wurde uns quasi in die Wiege gelegt – das Auspacken leider nicht wirklich. Walli, möchtest du nicht die Geschichte vom verschimmelten Apfel in deinem Köfferchen erzählen?
Die erste große Reise machten wir als Familie jedoch „erst“ zu meinem 8. Geburtstag, nach Kreta. Für mich war dies natürlich das allerbeste Geburtstagsgeschenk überhaupt. Ich war so unglaublich fasziniert vom Fliegen, zu wissen, dass man sich in einem anderen Land, weit weg von Zuhause befindet und man eine neue Kultur kennenlernen kann. Von da an war es um uns geschehen. Walli und ich wurden vom Fernweh gepackt. Zum Glück sind wir Teil einer Familie, in der das Reisen nicht zu kurz kommt.

Die meisten unserer Reisen sehen eigentlich sehr ähnlich aus:

  • CHAOS PUR – egal ob es um die Fähre geht, die nicht da ist, wo sie sein sollte, eine vergessene E-Card oder was auch immer – ohne Chaos geht nichts.
  • Spontanität des Grauens: „Ich wollte immer schon einmal nach Athen. Papa, fahren wir morgen nach Athen?!“ – Zitat von Walli, Griechenland 2013
  • auch relativ viel Kultur – dank dir, Papa. Ich werde nie vergessen, dass irgendwo in Utah der Arizona einst Dinosaurier gelebt haben. Nur so’n random fact nebenbei.
  • Shopping darf nicht zu kurz kommen!
  • einfach 2 Wochen prall gefühlt mit kulinarischen Highlights, Spaß, Abenteuer über Abenteuern und auch teilweise Zeit zum relaxen.
  • als Ergebnis hiervon oftmals mehr als 3000 Urlaubsbilder – Ja Mama, deine Fotos sind manchmal sogar wirklich die besten! Meistens bleiben wir nicht umsonst an absolut kriminellen Stellen stehen um Fotos zu machen. 

 

Hiermit möchte ich mich auch ganz herzlich bei „Dada“ und „Mami“ bedanken, dass sie uns schon früh zeigten, wie wichtig es ist, anderes auf dieser Welt kennenzulernen und vor allem auch anderes zu akzeptieren. Dank euch konnten Walli und ich schon sehr unterschiedliche Teile der Erde sehen, unter anderem Griechenland, Italien, Frankreich, Monaco, England, Irland, Dänemark, Norwegen, die USA, … und werden hoffentlich auch noch viel miteinander sehen. 

Wallis und meine Liste ist natürlich noch lange nicht fertig. Jede Woche fallen uns wieder 10000 Reiseziele ein, die wir auf jeden Fall verwirklichen möchten. Denn Walli und ich möchten unbedingt die ganze Welt sehen und bereisen, alles ausprobieren, jede mögliche Sprache lernen und Freunde auf der ganzen Welt haben. Einfach nur, um nach einer schönen Reise wieder Zuhause anzukommen und mit vollster Überzeugung sagen zu können, dass es Daheim am schönsten ist. 

 

 


 

Ja liebe Leute, jetzt habt ihr auch einen kleinen Einblick in unser Urlaubsleben bekommen. Nun wollen wir natürlich von euch wissen, was so euer Traumurlaub wäre, was ihr empfehlen könnt und wo ihr unbedingt auch einmal hin möchtet! Schreibt es doch in die Kommentare!

Gerne dürft ihr auch in die Kommentare schreiben, falls ihr noch mehr zu unseren Urlauben wissen möchtet oder euch ein Travel-Diary zu den oben genannten Orten gefallen würde. 

Nun wünschen wir euch einen ganz guten Start in die neue Woche 🙂

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