everyone’starling im Osterfieber

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Früher, als Walli und ich noch kleine Kinder waren, sahen wir Ostern natürlich mit ganz anderen Augen. Öfters nahmen wir uns vor, dieses Jahr WIRKLICH Süßigkeiten bzw. Schokolade zu fasten. Für Walli war dies noch um einiges einfacher als für mich (Ja, ganz recht, ich bin ’ne Süße – in zweierlei Hinsichten natürlich ;-)) Aber ich bin mir sicher – irgendwann ziehe ich das wirklich durch!!
Natürlich aßen beziehungsweise essen wir am Gründonnerstag oder Karfreitag immer brav Spiegeleier mit Spinat (Papa bereitet diesen auf eine sehr deliziöse Art und Weise zu – jetzt keine Ironie, Leute!) und Kartoffeln und streichen an diesen Feiertagen Fleisch von unserem Speiseplan.
Als Kinder freuten wir uns dann natürlich unglaublich sehr auf Ostersonntag. Wir standen immer ganz früh auf und schlangen unser Frühstück hinunter, um endlich mit der Osterhasensuche zu beginnen. Mein Papa dachte sich immer die allerbesten Verstecke aus (da wir einen sehr großen Garten haben, sind uns also die besten Voraussetzungen gegeben). Manchmal bekamen wir Vorgaben wie „20 Schritte nach Osten, 5 Schritte nach Westen…“, manchmal mussten wir aber auch ganz ohne Vorgaben durch unseren Garten schlendern. Ja, um alles der Wahrheit entsprechen zu lassen, muss ich nun zugeben, dass ich teilweise leeeeeeeicht eskalierte, da meine Schwester im Süßigkeiten aufspüren irgendwie besser ist als ich. Meistens stand sie schon mit ihrem ganzen Körbchen stolz neben mir, während ich halb verzweifelte, da ich noch nicht einmal ein kleines Osterhäschen gefunden hatte. Aber die Verstecke von meinen Osterhasen waren auch immer viel gemeiner als von Wallis, ich schwöre!
Am Nachmittag fand das ganze Spiel ein weiteres Mal mit unseren Cousins statt.
Ja, so zirka sah unser Osterfest in unserer Kindheit aus, und ich muss sagen, ich habe wirklich nur Positives davon in Erinnerung.


 

 


 

Heute sieht das ein bisschen anders aus. Das „Vorosterritual“ ist zirka dasselbe geblieben, nur dass ich mir gar nicht mehr erst vornehme Süßigkeiten zu fasten. Aber wie gesagt: IRGENDWANN!!!!!!!!

Am Ostersonntag stehen wir morgens (gezwungenermaßen) immer noch relativ früh auf und genießen mit unseren Eltern das sehr umfangreiche Frühstück mit dem absolut besten Brot von unseren Nachbarn und Zopf vom Bauernmarkt, den wir immer am Karsamstag besuchen. Danach übergeben wir uns unsere „Ostergeschenke“, wobei es sich meistens um eine kleine Aufmerksamkeit wie Blumen, Süßigkeiten oder auch die Zubereitung des Frühstücks handelt (Aber ich muss zugeben, irgendwie vermisse ich die Suche schon ein bisschen. Vielleicht habe ich ja nun eine Chance gegen Walli…) Am Nachmittag treffen die näheren Verwandten dann alle bei Oma ein. Dort bekommen wir Enkel unsere Osterhasen überreicht und hören uns die unfassbar wichtigen Geschichten unserer Verwandten an (Ich tippe dieses Jahr staaaaaaark auf Opas Nasenbluten-Story, oder Walli?). Diesen schönen Tag lassen Walli und ich immer mit einem tollen Picknick ausklingen – hierbei handelt es sich natürlich um ein ganz normales und herkömmliches Picknick. Im Feld neben unserem Haus. Mit Essen von McDonald’s. Im Auto. Okay. Vielleicht doch nicht so normal. Aber eine richtige Tradition. 

 

Mindestens eine genau so tolle Tradition von Walli und mir ist das jährliche Eiermalen am Karsamstag. Das ein oder andere Mal ist auch ein bisschen eskaliert. Doch seht selbst auf den Fotos!


 

Wir hoffen wirklich, dass ihr diese Tage genauso genießt wie wir es tun und wünschen euch hiermit frohe Ostern und schöne Feiertage! 

Wie feiert ihr eigentlich so und was gibt es bei euch für „Ostertraditionen“? 

 

 

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