Travel-Diary: Rom Part II

Hallo Freunde!

Okay, jetzt habe ich euch wirklich lange genug auf die Folter gespannt.

Nun erzähle ich euch endlich die wirklich interessanten Dinge von unserem Aufenthalt in Rom. Ich hoffe, ihr seid gespannt und motiviert (naja, auch wenn nicht) – VIEL SPASS!

Los geht’s:

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Einfach total verrückt: 

Story Nummer 1: Die Jogginghose 

Ihr kennt doch sicher alle von Instagram diese übercoolen Hipster-Bilder von schönen sportlichen Models, die in Sportleggings und Sport-BH über dem Hollywood Sign stehen und stolz posieren. Und wie ihr vielleicht wisst (okay, ihr wisst es eher nicht…), waren wir im Sommer 2014 in den USA – auch in LA. Walli und ich wollten natürlich auch unbedingt so ein Foto haben. Wir nahmen uns also vor, frühmorgens zum Hollywood Sign hinauf zu joggen. Doch iiiiirgendwie klingelte unser Wecker nicht und dann haben wir dem Joggingtrip doch ein ruhiges Starbucks Frühstück am Walk of Fame vorgezogen (und NEIN, wir sind NICHT so unsportlich, wie es jetzt vielleicht klingen mag!) Jedenfalls saßen wir dann in Rom und sagten uns: „Hey Walli. Wir waren damals in LA nicht joggen und hier in Rom ist direkt neben unserem Hotel dieser wunderschöne Park. Warum holen wir unsere Hipster-City-Morgensportrunde nicht einfach nach?“ Und schon war es fix. Doch etwas hatten wir natürlich wieder einmal nicht bedacht. In ZARA Jeans fällt der Sport dann irgendwie doch nicht so leicht. Also suchten wir wie die Verrückten für uns zwei passende Jogginghosen – wir hatten nicht die höchsten Ansprüche, doch wie meistens, stellte sich dieser Spontankauf als mega Glückstreffer heraus. Die dunkelblaue Jogginghose von Terranova ist nicht nur super für Sport geeignet, sondern sitzt auch echt gut und sieht nicht ‚mal so „Hey ich bin seit 534 Tagen Single, gerade erst aufgestanden, Style ist ein Fremdwort für mich“-like aus.

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Hey, solch eine Aktion kann ich jedem nur wärmstens empfehlen!!

 

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Shopping und Essen – die Hauptbestandteile des Lebens

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Story Nummer 2: Die komischerweise beste Pizza Roms & Co. 

Falls ihr auch so Sitcom-addicted seid wie ich, kennt ihr sicher die Folge von „How I Met Your Mother“, in der Marshall den besten Burger von New York sucht, den er in seinen ersten Tagen in der Metropole gegessen hatte. Und genau so ging es Walli und mir auch. Mitten während unserer Shoppingtour wurden wir plötzlich richtig hungrig, doch wir wollten uns nicht die Zeit nehmen, ein schönes Lokal zu suchen, da wir uns eben mitten im Einkaufsviertel befanden. Also erledigten wir noch die letzten Einkäufe und bogen einfach in eine Seitenstraße der Via del Corso ab. Gleich sahen wir ein großes Schild mit den Lettern „Pizza“. Natürlich fühlten wir uns irgendwie angezogen. Wir betraten das Lokal, das ca. gefühlte 5 m² groß war. Auf der Theke lagen mehrere Pizzen, von denen wir uns eine aussuchten. Der nette Herr hinter der Theke schob sie erneut in den Ofen und händigte sie uns aus. Wir hatten nicht gerade die höchsten Erwartungen, da es ja „nur“ eine Imbissbude war und kein Sternelokal. Doch wir kamen aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Zuerst sagten wir beide einfach überhaupt gar nichts, da wir diesen perfekten Moment einfach genießen wollten. Auch am nächsten Tag, als wir rein zufällig in dieser Gegend waren, kamen wir dann auf die Idee, uns wieder so eine Pizza zu holen und sie in unserem Hotel zu genießen. Guter Plan oder? Doch irgendwie hatten wir keine Ahnung mehr, wo sich diese komische Imbissbude befand. Leider hat die Via del Corso nicht nur eine Seitenstraße, nein… sie hat ca. 100 und die sehen noch alle genau gleich aus. Wir liefen die gesamte Straße 2 Mal auf und ab und verzweifelten, da wir unbedingt diese eine ganz bestimmte Pizza wieder essen wollten. Als wir dann wieder am Anfang der Straße angekommen waren, beschlossen wir strategisch vorzugehen. Wir gingen im Kopf noch einmal genau durch, in welchen Läden wir waren, wo wir beschlossen haben, etwas essen zu gehen, vor welchem Laden wir stehenblieben, da er so gut roch, welche Tüten wir alles dabei hatten, welches das letzte Geschäft war, wo wir Geld abheben mussten, da wir kein Geld mehr für das Essen hatten, … und so fügte sich alles wie in „How I Met Your Mother“. Wir fanden den Bankomat erneut, wir fanden den Krimskramsladen, in dem ich Walli ziemlich angemotzt habe, da ich solch einen Hunger hatte, wir fanden die nächste Seitenstraße, sahen diesen komischen Friseursalon mit Friseurstuhl im Schaufenster UND SO FANDEN WIR AUCH DIE BESTE PIZZA ROMS WIEDER.

Also Leute, mein Tipp, falls ihr so inkompetent seid wie wir, immer logisch denken!

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Ziemlich weird: 

Story Nummer 3: Das schlimmste Gefühl auf Erden

He Leute, kennt ihr, wenn ihr so wirklich dringend auf’s Klo müsst? Nehmt dieses Gefühl, verhundertfacht es und dann habt ihr ca. 1/100 von dem, was ich gefühlt habe.

Da Walli ja Medizin studiert, sagt sie ca. alle 3 Minuten: „Katharina, wir sind hier im Süden. Du musst mehr trinken!“ Natürlich höre ich ja immer auf meine große Schwester (*zwinker*) und habe deswegen ganz viel getrunken. Dies war ich leider nicht gewohnt, weswegen ich dann ziemlich ziemlich ziemlich dringend auf die Toilette gehen musste. Nur LEIDER gab es irgendwie genau dort keine Toilette. Wir suchten im gesamten Stadtteil nach einer öffentlichen Toilette – da war aber nichts. GAR NICHTS. Ich wurde so aggressiv wie noch nie zuvor und war kurz davor in Tränen auszubrechen. Wie ihr aber seht, haben wir es dann doch noch geschafft dank eines freundlichen Security-Mannes beim Kapitol. Aber ich kann euch versichern, dies steht auf meiner „Die schlimmsten Momente meines Lebens“-Liste gaaaaanz weit oben.

 

 

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Schleicht ihr euch auch irgendwie so gerne auf Urlaubsbilder anderer Touristen? Ja, jetzt sind wir sicher die einzigen Menschen …

 

LAST BUT NOT LEAST:

Story Nummer 4:  Biene Maja

Kurzfassung: Wir lieben Parks und jegliche Art von Abenteuern. Also war der Villa Borghese Park einfach ein Paradies für uns. Aus irgendeinem Grund, an den ich mich leider nicht mehr erinnern kann – na gut, wahrscheinlich hatte es nicht einmal einen Grund – kauften wir uns bei einem Luftballonverkäufer einen Biene Maja Luftballon. Dann mieteten wir uns auch noch ein vierrädriges Fahrrad und düsten durch den ganzen Park – sprich, machten eigentlich alles falsch, was man falsch machen kann, überholten alle Leute und lachten alle aus, die uns doof anstarrten – ein ganz normaler Nachmittag eben.

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Aaalsooooo liebe Leute, „schon“ sind wir am Ende angekommen. Natürlich könnte ich euch noch 12384234 weiter witzige Geschichten erzählen, aber man soll ja aufhören, wenn’s gerade am schönsten ist.

Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen unterhalten und ihr habt wenigstens ein bisschen gegrinst und denkt euch jetzt nicht: „Wooooooooow. Noch nie so etwas Unlustiges gelesen…“.

Vielen Dank fürs Durchlesen und bis zum nächsten Mal 🙂

Und vergesst nicht! Immer schön fröhlich bleiben!

 

 

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