Inspiration

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EVERYONE’STARLING – da denkt sich auch jeder: WOOOOW, da kann aber jemand WIRKLICH gut englisch! Natürlich war das volle Absicht, statt ‚Darling‘ ‚Starling‘ zu wählen. Um dies zu erklären, muss ich etwas ausholen und ein paar Tage unserer Planung zurückgehen.

Die Idee einen Blog zu gestalten hatten meine Schwester und ich schon etwas länger, aber irgendwie traut man sich dann doch nicht so ganz. Die Zweifel, ob man schon genug Zeit dafür findet, ob man schon ‚besonders‘ genug dafür ist und vor allem irgendwie etwas halbwegs Interessantes posten kann und damit Menschen erreichen kann, haben uns immer etwas zögern lassen. Die wohl größte Hürde war der Name. Wir überlegten uns eeeewig, wie wir den Blog nennen sollen. Wir wollten keinen 0815-Namen und kamen dadurch auf die absurdesten Ideen. Wir wollten etwas Persönliches. Was Besonderes halt. Irgendwann um 12 in der Nacht bei einer gemütlichen Brainstorming-Session kam uns dann durch Zufall die Idee. Wegen meiner etwas schlampigen Aussprache und der Unaufmerksamkeit meiner Schwester wurde aus einem ironischen „Ich bin schon ziemlich everyone’s darling“ gleich everyone’starling. Meine Schwester guckte mich nur dumm an und fragte: „Was bitte heißt everyone’starling???“ Wir schauten uns beide  begeistert an und wussten, ja, damit kann man arbeiten.

Als Blogger will man ja auch irgendwie „Everyone’s Darling“ sein. So war es uns nur etwas zu langweilig. Als uns dann einfiel, dass ’starling‘ das englische Wort für ‚Star‘ (also der Vogel Star) ist, wussten wir: Das ist der Name nach dem wir so lange gesucht haben. Als Blogger will man auch irgendwie ein Star sein, ein Vorbild. Doch nicht nur das, auch frei wie ein Vogel, dorthin fliegen, wo es einem gerade gefällt und das tun und lassen, was einem Spaß macht.

Wenn ich mir überlege, wieso ich gerne Blogs lese oder mich gerne mit diesen Menschen auseinandersetze, dann ist das so absurd dies klingt, weil ich die Personen, die hinter diesen Blogs stecken, sehr sympathisch finde. Weil ich gerne lese oder über Snapchat anhöre, was sie tun, wo sie sind und wie es ihnen geht. Irgendwann habe ich sie so in meinen Alltag integriert, dass ich mir jeden Abend ihre Snaps angeschaut habe und in meinen Lernpausen mit meinen Freunden und meiner Schwester darüber diskutiert habe, was ich wieder Neues erfahren habe. Irgendwie fühlt es sich so an, als wären diese Personen so etwas wie – so eigenartig das klingt – Freunde. Von denen will man ja auch wissen, was sie wo wann machen. Das liebe ich – und da spreche ich auch für Kathi – so sehr an Blogs. Dieser persönliche Touch. Dass man so nah an seinen Vorbildern ist.

Und schlussendlich möchte ich mich noch verbessern: man muss nicht etwas „Besonderes“ sein um zu bloggen. Immer, wenn ich über so etwas nachdenke, fällt mir ein Spruch ein, den ich vor Längerem gelesen habe: „Zu allem Großen ist der erste Schritt der Mut“. Denn man muss nur eines können um zu bloggen: mutig sein. Es einfach zu versuchen. Und das gilt für so vieles im Leben. Dingen einfach eine Chance zu geben. Denn Fehler sind schließlich nur semioptimale Umwege, die schlussendlich auch zum Ziel führen. In diesem Sinne hoffe ich, viele nette Menschen über diesen Weg kennenzulernen und mit ihnen mein Gedankengut austauschen zu können.

Walli
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